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GLÄSER UND GLASBEHÄLTER


Ein ästhetisches Design, beispiellose Raffinesse, eine leuchtende Transparenz: Alles, um eine stilvolle Produktreihe zusammenzustellen, die Ihren Erwartungen in Bezug auf die Aufwertung und Abhebung der Produkte, die Sie mit Geschick und Leidenschaft herstellen, gerecht wird.
Wir unterstützen Sie bei der Kombination von optimalem Geschmack und anregender Optik.
Entdecken Sie diese Produktreihe und fordern Sie Proben an, um diese zu testen. Wir senden Ihnen diese gerne in Kürze zu.logo weck
Genauere Details über unsere Produktreihen Weck und Bruni finden Sie in unserem Online-Katalog.
Alle unsere WECK-Gläser und Gläser mit Schraubdeckel wurden für die Sterilisierung und Konservierung mit einem Dampfsterilisator entwickelt. Die Korimat-Dampfsterilisatoren kombinieren außerdem 3 Funktionen: Garung, Pasteurisierung und Dampfsterilisierung.
Das Unternehmen MCM Emballages®, hat sich idealerweise in Straßburg niedergelassen und liefert rasch nach Frankreich und Europa.

 
Unser Partner WECK: Weck steht für über 100 Jahre Erfahrung und die Erfindung des Glases.

Was bedeutet Konservieren? (Wikipedia-Artikel, https://de.wikipedia.org/wiki/Konservierung)

Das Konservieren bzw. Appertisieren ist eine Methode für die Erhaltung von Lebensmitteln. Hierbei werden die Lebensmittel in einen Behälter gegeben, der luftdicht verschlossen und erhitzt wird, um die verunreinigenden Mikroorganismen zu zerstören. Um das Botulismus-Risiko zu kontrollieren, ist die einzig sichere Methode für die meisten Lebensmittel, diese sehr hohen Temperaturen (in der Regel 110 bis 120 °C) so lange auszusetzen, bis alle, im zu konservierenden Lebensmittel enthaltenen, Mikroorganismen inaktiviert bzw. zerstört worden sind. Die Lebensmittel, die sich für die Konservierung durch sehr hohe Temperaturen eignen, sind Gemüse, Fleisch, Meeresfrüchte, Geflügel und Milchprodukte.
Die einzigen Lebensmittel, die im heißen Wasserbad konserviert werden können, weisen einen hohen natürlichen Säuregehalt auf, wie Obst und einige Gemüse wie Gurken oder sonstige Gemüse, denen Säure hinzugefügt wurde.
Wir weisen jedoch darauf hin, dass die organoleptischen Eigenschaften der Lebensmittel durch die Appertisierung verändert werden. Dies ist auf die Auswirkungen der Wärmebehandlung zurückzuführen, welche einige Moleküle denaturiert.
Laut einigen Forschern enthalten konservierte Tomaten, sehr viel mehr als frische Tomaten, große Mengen an Lycopin, einem wesentlichen Carotinoid.
Die Konservierung wurde 1795 vom französischen Konditor Nicolas Appert (1749 - 1841) erfunden. Er verwendete Glasbehälter. Diese Methode genoss einen nur mäßigen Erfolg und kam allmählich in anderen europäischen Ländern und in Amerika zum Einsatz. Der Engländer Peter Durand wendete das Appert-Verfahren mit Blechdosen aus beschichteten und verzinkten Stahl im Jahre 1810 an.
Mehrere Erfindungen und Verbesserungen folgten in den 1860er Jahren, was es ermöglichte den Vorgang auf 6 Stunden und 30 Minuten zu reduzieren und weiter zu verbreiten.


Die Arbeiten von Nicolas Appert und die Appertisierung Nicolas Appert

Die Appertisierung kann als Konservierungsverfahren beschrieben werden, bei dem verderbliche Waren in luftdicht verschlossenen Behältern (Blechdosen, Gläser ...) durch die Anwendung von hohen Temperaturen sterilisiert werden.
Die Appertisierung (auch Sterilisierung genannt) besteht aus der ausreichenden Wärmebehandlung eines Lebensmittels, um dieses für die Lagerung bei Raumtemperatur stabil zu machen. Diese Wärmebehandlung zerstört oder inaktiviert alle Mikroorganismen und Enzyme, die die Produkteigenschaften verändern könnten oder das Produkt für den Verzehr ungeeignet machen könnten. Hierbei wird das Produkt auf eine Temperatur von mindestens 100 °C über eine Dauer erhitzt, die je nach Art und Menge des zu behandelnden Produktes unterschiedlich ist. Letztendlich werden die Keime bei der Sterilisation der Lebensmittel, unter Anwendung der vorgeschriebenen Temperaturen und Dauer, nicht vollständig zerstört, da die organoleptischen Eigenschaften dieser Lebensmittel so weit wie möglich bewahrt werden sollten. Lebende oder lebensfähige Mikroorganismen könnten überleben. Aus diesem Grund soll die Wärmebehandlung der „Sterilisierung“ in der Praxis zu einem über einen längeren Zeitraum stabileren Produkt führen (5 bis 6 Monaten und mehr), die frei von Keimen sind, die sich im Produkt vermehren und das Produkt verderben könnten. Unter diesen Keimen überleben eventuell nur die nichtpathogenen Keime, die am hitzebeständigsten Keime werden bei sehr viel niedrigeren Dauern und Temperaturen zerstört.

Die Appertisierung setzt die Verwendung von luftdichten Behältern voraus, die die erneute Kontaminierung der Lebensmittel nach der Wärmebehandlung verhindern und ein Teilvakuum schafft, der den vorhandenen Sauerstoffgehalt im Behälter reduziert. Dies wird umgangssprachlich „Konserve“ genannt.

Das Verfahren von Nicolas Appert besteht aus dem Füllen bis zum Rand der Flaschen, dem Verdichten mit Korken dieser und dem Erhitzen im Wasserbad. Diese Flaschen waren mit denen der Champagnerherstellung identisch, verfügten jedoch über einen weiteren Flaschenhals. Das dickere Glas dieser Flaschen widerstand sehr viel besser dem inneren Druck, der durch die im Wasserbad erhöhte Temperatur entsteht.

Vor der Zeit von Louis Pasteur, war das wissenschaftliche Unternehmen nicht in der Lage festzulegen, welcher der beiden Faktoren - die Erhitzung oder der hermetisch verschlossene Behälter - für die Konservierung verantwortlich ist. Dieses Konservierungsverfahren bewahrte nicht nur den Geschmack der Lebensmittel, sondern gewährte teilweise auch die Nährstoffzufuhr wie beispielsweise von Vitamin C. Dies beugte Skorbut vor, an dem viele Seefahrer erkrankten, die Reisen über mehrere Monate antraten.

Wir haben die Brühwürfel, das Klärverfahren gegorener Getränke, die Kondensmilch und die erste „pasteurisierte Milch“ (2 Wochen lange Konservierung mitten im Sommer!) Herrn Appert zu verdanken, der dies 1831 in seinem Werk „ Das Buch für alle Haushaltungen“ 30 Jahre vor der Geburt von Herrn Pasteur schilderte.


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